Häufige Fragen

Was Sie wissen wollen,
bevor Sie kommen.

Hier finden Sie Antworten auf die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden — ehrlich, direkt und ohne Coaching-Sprache.

Das Konzept verstehen
Was ist eigentlich Coaching? +
Coaching ist kein Ratschlag und keine Therapie. Es ist ein strukturierter Prozess, in dem Sie lernen, sich selbst besser zu lesen — Ihre Muster, Ihre Stärken, Ihre blinden Flecken. Der Coach gibt keine Antworten vor. Er hilft Ihnen, die richtigen Fragen zu stellen. Am Ende arbeiten Sie mit mehr Klarheit, mehr Wirkung — und weniger dem Gefühl, im Hamsterrad zu sitzen.
Warum mit Pferden? +
Weil Pferde nicht höflich sind. Sie reagieren nicht auf Ihren Titel, Ihre Erfahrung oder Ihre gewohnte Art, Dinge zu erklären. Sie reagieren auf das, was Sie wirklich zeigen — Körpersprache, Klarheit, innere Haltung. Das macht sie zu einem Feedbackgeber, der ehrlicher ist als jeder Kollege und schneller als jeder Fragebogen.
Ist das Pferd der Coach? +
Nein. Das Pferd ist der Spiegel. Was Sie dort sehen, wird im Gespräch mit Martin Pröttel eingeordnet, verstanden und in Ihren Alltag übertragen. Ohne diese Reflexion wäre es nur ein netter Ausflug auf einen Bauernhof.
Was macht das hier anders als ein klassisches Seminar? +
Im Seminarraum können Sie sich hinter Notizen, Nicken und höflicher Zurückhaltung verstecken. Beim Pferd geht das nicht. Es reagiert auf Sie — nicht auf Ihre Rolle. Das erzeugt eine Qualität von Selbstwahrnehmung, die kein Flipchart der Welt herstellen kann.
Muss ich dem Pferd gegenüber irgendwas leisten? +
Gar nichts. Kein Vorwissen, keine Reitkünste, keine besondere Stärke. Das Pferd bewertet nicht. Es reagiert einfach — und genau das ist der Punkt.
Vor dem ersten Termin
Für wen eignet sich Coaching mit Pferden? +
Für Führungskräfte, die spüren, dass irgendetwas nicht mehr stimmt — mit der Rolle, dem Team oder sich selbst. Für Teams, die funktionieren, aber nicht wirklich zusammenwachsen. Für Menschen in Veränderung, die mehr Klarheit brauchen als ein weiteres Meeting ihnen geben kann. Pferdevorerfahrung ist dafür nicht nötig.
Wie läuft eine Coaching-Einheit ab? +
Jede Einheit hat drei Teile: Zuerst ein Vorgespräch — was beschäftigt Sie heute, was wollen Sie klären? Dann die Arbeit mit dem Pferd. Danach ein Nachgespräch, in dem wir gemeinsam einordnen, was Sie erlebt haben — und wie das in Ihren Alltag übertragbar ist. Der Transfer ist das Entscheidende.
Muss ich reiten? +
Nein. Die meisten Übungen finden zu Fuß statt — am Halfter, in der Freiarbeit, in der Beziehung. Reiten ist ein Werkzeug unter vielen, kein Pflichtprogramm. Was zählt, ist nicht die Technik — sondern was zwischen Ihnen und dem Pferd entsteht.
Ich habe Angst vor Pferden — kann ich trotzdem kommen? +
Eine leichte Anspannung ist völlig normal und kein Ausschlusskriterium. Tatsächlich ist sie manchmal sogar nützlich — weil sie zeigt, wie Sie mit Unsicherheit umgehen. Was wir nicht tun: Sie überfordern. Das Tempo bestimmen wir gemeinsam.
Was kostet pferdegestütztes Coaching? +
Die Kosten variieren je nach Format — Einzelcoaching, Teamtag oder mehrtägige Teamentwicklung. Am besten klären wir das im kostenlosen Erstgespräch, wenn wir wissen, was Sie wirklich brauchen. Ohne Druck, ohne Verkaufsgespräch.
Wie lange dauert ein Coaching-Prozess? +
Ein einzelner Teamtag kann bereits viel in Bewegung setzen. Ein tieferer Entwicklungsprozess im Einzelcoaching erstreckt sich meist über mehrere Monate mit regelmäßigen Einheiten. Was sinnvoll ist, klären wir gemeinsam im Erstgespräch.
Welche Kleidung empfehlen Sie? +
Der Saison angepasste Outdoorkleidung — und unbedingt festes, geschlossenes Schuhwerk. Die Reithalle wird im Winter nicht beheizt, und wer friert, lernt schlechter. Zwiebelprinzip hat sich bewährt. Krawatte und Kostüm helfen in der Beziehung zum Pferd übrigens nicht weiter.
Gibt es auch Online-Formate? +
Ja — das Konfliktmanagement-Seminar findet vollständig online über MS Teams statt. Die Arbeit mit den Pferden selbst ist naturgemäß vor Ort auf der Reitanlage Hof Spitzauer bei München. Für ein erstes Kennenlernen bieten wir aber auch Online-Gespräche an.
Die Pferde
Welche Pferde sind das? +
Wir arbeiten auf der Reitanlage Hof Spitzauer in Parsdorf bei München mit einer kleinen, ausgewählten Gruppe von Pferden mit sehr unterschiedlichen Charakteren — vom ruhigen, erfahrenen Pferd bis zum neugierigen Jungspund. Das ist kein Zufall: Verschiedene Pferde lösen verschiedene Reaktionen aus — und das macht die Arbeit reichhaltig.
Arbeite ich immer mit demselben Pferd? +
Nicht unbedingt. Manchmal macht es Sinn, über mehrere Einheiten mit verschiedenen Pferden zu arbeiten. Jedes Tier hat seinen eigenen Charakter und stellt Sie vor andere Situationen. Das ist kein Problem — das ist Methode.
Wie geht es den Pferden dabei? +
Pferde sind keine Dienstleister aus Berufung — sie sind Pferde. Und ja, manchmal wäre ein ruhiger Nachmittag auf der Weide mit der eigenen Herde verlockender. Aber Pferde sind auch neugierige, soziale Wesen mit einer enormen Entdeckerfreude. Sie registrieren feinste emotionale Schwingungen in ihrer Umgebung — und sind dabei, wenn etwas Besonderes entsteht. Diese Lust am Kontakt, an neuen Situationen und am Mitgestalten ist kein Zufall: Es sind genau diese Qualitäten, die sie so wirkungsvolle Begleiter im Coaching machen. Wenn ein Pferd gerade nicht in Kontakt gehen möchte, zwingt es niemand. Das ist übrigens oft die erste echte Lektion des Tages — andere können nicht wollen, was Sie wollen.
Haben die Pferde eine spezielle Ausbildung? +
Eine zertifizierte Ausbildung zum "Coachingpferd" gibt es nach unserem Verständnis nicht — und wäre auch etwas merkwürdig. Pferde lernen ein Leben lang. Was zählt: Sie haben Lust auf die Begegnung mit Menschen, sind psychisch stabil und werden behutsam in die Arbeit eingeführt. Den Rest bringen sie selbst mit.
Muss ich das Pferd striegeln oder putzen? +
Muss nicht — aber darf. Interessant ist dabei oft schon, wie jemand diese erste Kontaktaufnahme gestaltet: Wie viel gebe ich von mir? Wie nähre ich mich an etwas Fremdem? Ein kleines, feines Thema.
Für Unternehmen & HR
Was bringt das meinem Team konkret? +
Teams, die einen Tag auf der Reitanlage verbracht haben, berichten vor allem eines: Sie haben sich gegenseitig neu gesehen. Nicht in der Rolle, sondern als Mensch. Das verändert, wie man miteinander redet — und wie man miteinander arbeitet. Bessere Kommunikation, mehr gegenseitiges Vertrauen, klarere Rollenverteilung.
Wie rechtfertige ich das intern gegenüber der Geschäftsführung? +
Pferdegestütztes Coaching ist kein Ausflug, sondern eine wissenschaftlich fundierte Methode zur Verhaltensveränderung. Der ROI zeigt sich in Teams, die weniger Reibung produzieren und mehr Energie für das Wesentliche haben. Wir können das Erstgespräch auch gemeinsam nutzen, um passende Argumente für Ihre interne Kommunikation zu entwickeln.
Was ist der Unterschied zwischen Teamtag und Teamentwicklung? +
Der Teamtag ist ein einmaliges, intensives Erlebnis — ideal als Einstieg, als Impuls oder als besonderer Rahmen für ein Team, das etwas Neues braucht. Die Teamentwicklung ist ein längerer Prozess mit mehreren Einheiten, klaren Zielen und regelmäßiger Reflexion. Beides hat seinen Platz — je nachdem, wo Ihr Team gerade steht.
Einer in unserem Team ist Reiter — hat der einen Vorteil? +
Kaum. In unserer Arbeit geht es nicht um Reitkönnen, sondern um Beziehungsfähigkeit im Hier und Jetzt. Das Pferd reagiert auf die Person — nicht auf die Technik. Manchmal haben erfahrene Reiter sogar mehr Mühe, weil sie versuchen, das Pferd zu "steuern" statt mit ihm in Kontakt zu gehen.
Können wir das auch mit einer größeren Gruppe machen? +
Ja — Teamentwicklungen und Teamtage sind auf verschiedene Gruppengrößen ausgelegt. Was sinnvoll ist, besprechen wir im Erstgespräch. Kleinere Gruppen ermöglichen mehr individuelle Tiefe; größere Gruppen bringen ihre eigene Dynamik mit — und die ist manchmal das Interessanteste.
Vertrauen & Sicherheit
Was passiert mit dem, was ich im Coaching erzähle? +
Es bleibt zwischen uns. Coaching unterliegt der Vertraulichkeit — alles was im Rahmen unserer Arbeit besprochen wird, bleibt in diesem Rahmen. Bei Firmencoachings gilt: Der Auftraggeber erfährt keine Inhalte, sondern nur ob Termine stattgefunden haben.
Was wenn es mir emotional zu viel wird? +
Das passiert — und das ist kein Problem. Emotionen sind kein Zeichen von Schwäche, sondern von Relevanz. Wir arbeiten immer in einem Tempo, das Sie tragen können. Wenn etwas zu viel wird, stoppen wir. Martin Pröttel hat langjährige Erfahrung im Umgang mit emotionalen Prozessen und weiß, wann es Zeit ist, einen Gang zurückzuschalten.
Was ist der Unterschied zwischen Coaching und Therapie? +
Coaching arbeitet mit Menschen, die grundsätzlich handlungsfähig sind und sich weiterentwickeln wollen. Therapie arbeitet mit Menschen, die unter psychischen Erkrankungen leiden oder in einer Krise stecken, die sie alleine nicht bewältigen können. Beides hat seine Berechtigung — und beides hat seinen Platz. Wenn wir merken, dass jemand eher therapeutische Unterstützung braucht, sagen wir das offen.
Ich hatte schlechte Erfahrungen mit Coaches — warum sollte das hier anders sein? +
Weil das Pferd keine Geduld mit Methoden hat, die nicht funktionieren. Im Ernst: Wir starten immer mit einem kostenlosen Kennenlerngespräch — ohne Verpflichtung. Wenn die Chemie nicht stimmt, sagen wir das. Lieber ein ehrliches Nein als ein halbherziges Ja.
Ich habe früher schlechte Erfahrungen mit Pferden gemacht — ist das ein Problem? +
Nein. Vergangene Erfahrungen sind Ausgangspunkt, kein Ausschlusskriterium. Wir klären das im Vorgespräch und passen das Setting entsprechend an. Therapeutische Interventionen zur Angstbewältigung finden Sie auf unserer Partnerseite <a href="https://www.foerderung-mit-pferden.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer" style="color:var(--terra)">foerderung-mit-pferden.de</a>.

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